mehrmehrmehr! – Video zur aktuellen Single von mieze medusa & tenderboy feat. Wiener Beschwerdechor

mehrmehrmehr ist die aktuelle Single von mieze medusa & tenderboy feat. Wiener Beschwerdechor.
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mieze medusa & tenderboy feat. Wiener Beschwerdechor – mehrmehrmehr from mieze medusa & tenderboy on Vimeo.

Für jedes mehr im Titel gibt es einen Remix: einmal Partykracher von Valesta, einmal dubbig von DJ Kompact und einmal wortkarger doom Dub von Irradiation. Und der Wiener Beschwerdechor singt mit uns mit!

DANKE an: Katharina Pichler, Carmen Zimmermann, Roland Horvath, Susanne Pichler

Und an: Clara Felis, Paul Führlinger, Elfi Gahleitner, Manfred Steininger, Nadja Bucher, Fritz Diesenreiter, Simon Diesenreiter, Christa Jahnsen, Markus Köhle, Eva Kraft, Lina Madita, Nicole Striegl, Günther Tschif Windisch.

Dank geht auch an den Wiener Beschwerdechor, der so enthusiastisch für uns gesungen hat!

Und ganz besonderer Dank auch ans Kulturland Oberösterreich und an sixxa für die Unterstützung. We do care about character.

Mehr Mehr Mehr (Captitalism Sucks Doom Dub – by Irradiation) from mieze medusa & tenderboy on Vimeo.

Mieze Medusa & Tenderboy – Tauwetter

Tauwetter

CD, Vinyl + CD, MP3 Longplayer – !REC008
(!records / trost) erschienen 2009

Tauwetter-CD & Tauwetter-Vinyl im rufzeichen shop bestellen!

 

Auf 14 Tracks geht’s um die Liebe zur Nacht, die Liebe zu Mitmenschen, Mutmassungen über 1968, Angst, Party, Kater, nochmal um die Liebe, um Paranoia und so weiter und so fort. Zur Unterstützung haben wir Freunde wie Didi Bruckmayr [Wipe Out, Fuckhead], Willi Landl und Violetta Parisini ins Studio geholt.

Alle Tauwetter-Lyrics als PDF!

1. Im Inneren der Nacht
Beat: tenderboy, Lyrics: mieze medusa, Cuts: dj smi, 3:42

2. Ich bin Fan
Beat: tenderboy, Lyrics: mieze medusa, Cuts: dj smi, 3:35

3. Mutmassen über Sechs Acht
Beat: tenderboy, Lyrics: mieze medusa, Cuts: dj smi, 4:15

4. Momentaufnahmen
Beat: tenderboy, Lyrics: mieze medusa, Cuts: dj smi, 4:34

5. Transitgebiet
Beats: tenderboy, Lyrics: mieze medusa, Cuts: dj smi, 4:05

6. Aus Prinzip paranoid feat. Violetta Parisini
Beat: tenderboy, Lyrics: mieze medusa & violetta parisini, Cuts: dj smi, 3:50

7. Angst fressen Seele auf feat. Didi Bruckmayr
Beat: tenderboy & didi bruckmayr, Lyrics: mieze medusa, 2:54

8. Gewogenlied feat. Willi Landl
Beat: tenderboy & willi land, Lyrics: mieze medusa & willi landl, Cuts: dj smi, 5:43

9. Nicht meine Revolution feat. Violetta Parisini
Beat: tenderboy, Lyrics: mieze medusa & violetta parisini, Cuts: dj smi, 3:21

10. Die andere Liga
Beat: tenderboy, Lyrics: mieze medusa, Cuts: dj smi, 3:16

11. Brackwasser
Beat: tenderboy & dj smi, Lyrics: mieze medusa, Cuts: dj smi, 4:41

12. Ohne Knautschzone
Beat: tenderboy & dj smi, Lyrics: mieze medusa, Cuts: dj smi, 3:37

13. Wiederhören (Shoutouts)
Beat: tenderboy, Lyrics: mieze medusa, Cuts: dj smi, 3:49

14. Zugabe: Misanthrop
Beat: tenderboy & b-seiten sound, Lyrics: b-seiten-sound aka milkman & p.tah, Cuts: dj smi, 3:24

Außerdem gefördert von SKE-FONDS
und Land Oberösterreich
Vielen Dank!

Pressestimmen

“Mal poetisch, mal brachial ehrlich, nehmen einen die Songs auf eine Reise mit, die komischerweise bei einem selbst endet.” Tiroler Tageszeitung

“Alles in allem eine ebenso konsistente wie schillernde Platte.” Stephan Rois / Freistil

“Mit Mut zum Anderssein und Liebe zum Detail ist ein ansehnliches Album auf CD, Vinyl und MP3 entstanden.” Lisa Seidl / The Message

“Mieze rappt auf minimalen Beats (etwas deftiger bei der hitverdächtigen Single-Auskoppelung “Ich bin Fan” oder beim roughen “Brackwasser”). […] Die Wahl-Wienerin vermeidet Pathos, ist selbstironisch und hat Schmäh. Wir sind Fans!” Bettina Figl / Missy Mag

“Hip-Hop für Menschen, die lieber ein gutes Buch lesen, als von den Wortsalven großmäuliger Selbstdarsteller belästigt zu werden.” Gerald Stöger / Falter

“Alles in allem besticht Mieze Medusa auf “Tauwetter” durch eine eigenständige Herangehensweise an die Materie HipHop, womit sie gleichzeitig den durchschnittlich engstirnigen HipHop-Kopf als potentielle Zielgruppe eliminiert.” Herr Merkt spricht über HipHop

“Eigenwillig und kompromisslos.” Reinhold Gruber für die Was ist los / OÖ Nachrichten

“Wer als Mensch mit Herzensbildung Hip Hop hört, muss sich ja eine gewisse Leidensfähigkeit antrainieren. Bei „Tauwetter“ bleibt sie unnötig.” Dominika Meindl für OÖ Kulturberichte

Mieze Medusa & Tenderboy – Antarktis

Antarktis
CD und Vinyl Longplayer – !REC003
(!records / trost) erschienen 2006

Antarktis Lyrics als PDF

Antarktis CD
& Antarktis Vinyl im rufzeichen shop kaufen!

Pressestimmen:

“Gut harmoniert der reflektierte, lebensnahe Rap der Mieze Medusa mit den eher kühlen, meist Midtempo-Beats und karg-schönen Soundscapes des Tenderboy” (Augustin)

“Genremix mit knackigen Beats, sphärischen Elektroklängen und eleganten Spoken-Word-Performances.” (Format)

“Durchaus beachtlich” und “Poesie und Klartext” (Falter)

1 WindGischtBrandung
2 antarktis
3 wege zu gehn
4 les fleurs
5 Europa (feat. MadLane und Faun)
6 Friedhof der Namenlosen
7 was
8 ich beweg mich (aber heut nur langsam)
9 waun da waun ned wa (feat. Wolfgang Kühn)
10 U-Bahn Monolog
11 Tagessuppe Intro
12 Tagessuppe

Außerdem gefördert von SKE-FONDS
und Land Oberösterreich
Vielen Dank!

Mieze Medusa & Tenderboy – Basslast Alltag meets the unfunk side of hiphop

Basslast Alltag meets the unfunk side of hiphop
4 Track / 4 Instrumentals Vinyl EP – !REC001 (!records/ goalgetter) erschienen 2004

 

ide A the unfunk side of hiphop
1 Legenden
(musik & text: tenderboy)
2 Wurmsignale
(musik: artifact, text: mieze medusa, cuts: dj seren)
3 Legenden (instr.)
4 Wurmsignale (instr.)

side B Basslast Alltag
1 Tonabfall
(musik: tenderboy, text: mieze medusa)
2 Straßenpoesie
(musik: faun, text: mieze medusa & violetta parisini)
3 Tonabfall (instr.)
4 Straßenpoesie (instr.)

http://www.miezemedusa.com/basslast_alltag.htm

8 – Projekt 8

8 – Projekt 8
(Lindo Records / Hoanzl)
Mutmassen über Sechs Acht” – mieze medusa & tenderboy

http://www.lindo.at/sampler.html

Lyrics

Was für ein Jahr
Wie in Signalfarbe
Wie in hast du sowas schon gesehen
wird es sowas wiedergegeben
Klar, dass ich da nachfrage
gibt es heute Parallelen
war das wirklich so extrem

1968 war ein Jahr wie jedes andere / vorerst keine Spur von Mythos, eher Singalong zu Songs von Celentano, Alexander oder Heintje / Alltag halt, und mit Frisurn kann man die Nachbarn noch schockieren und ein Versandhaus kommt auf die Idee, essen in Portionen tiefzufrieren / es gibt Babynahrung aus dem Glas, Waschmaschinen, Tupperware, Sixpack-Bier und Mann-am-Mond-Fotos der Marke Hasselblad / im Fernsehn gibt’s an zweiten Sender, FernsehWerbung gibt es deutlich länger / die Trabantenstadt in Transdanubien bietet Wohnungen im Schuhschachtelformat / Gäste aus dem Osten gehen unbeliebter Arbeit nach, weil das Land plötzlich Platz für Immigranten hat / Das Internet hieß ARPA und wird wie die Wiener U-Bahn grad am Reißbrett konzipiert / in der Innenstadt mit neuen Formen des Zusammenlebens und ich nehme an mit Drogen experimentiert / die Kommune Wien, heute sagt man wohl WG dazu / es trifft sich dort das Who-Is-Who und diskutiert und bastelt brav an Manifesten / durch die Arbeit an der Basis lernt man nach und nach das skeptisch Denken / das Private wird politisch und es geht radikal zur Sache, Schätzchen! / und wenn du nächstens schlafen gehst, wird dich nicht das Morgen, sondern vielleicht sogar die Zukunft wecken

was für ein Jahr
wie in Signalfarbe
wo bist du damals gewesen
kannst du heute dazustehn
klar, dass ich da nachfrage
ham wir das nicht schon gesehen
kann man das ad Acta legen

was für ein Jahr
wie in Signalfarbe
wie in hast du sowas schon gesehen
wird es sowas wiedergegeben
klar, dass ich da nachfrage
gibt es heute Parallelen
war das wirklich so extrem

1968, was sagt mir denn die Suchmaschine / nicht so viel was daran liegt, dass ich sie wohl falsch bediene / also ruf ich Mama an / die fragt dann bei Papa nach / beide waren zwar dabei und denken trotzdem lange nach / 1968, war da nicht, nein das war früher, machten wir? Nein, erst viel später / ich versuch zu helfen und lege die Klischees nach Beatles, Yoko Ono, Kennedy, Martin Luther King, Vietnam erst kommt nichts und dann verrät wer
1968, das Jahr in dem sogar der Papa auf die Straße geht / denn der Laborplatz ist in einem Zustand, dass nicht sicher ist, ob er sein Studium auch überlebt / ja, das ist ein breiter Protest, der sich nicht leugnen lässt, / es kommt Bewegung in das Land, das plötzlich mit sich reden lässt / und trotzdem braucht es Jahre, bis das Movement die Ideale in den Mainstream integriert / wen wundert’s wenn im dem Prozess, die Forderung an Radikalität verliert / erst agitieren, dann arangieren, damit sich etwas verändern kann / träum von was, kämpf für was und leb den Kompromis, bis dann der Satz von dem Instanzenweg belegt, dass die träume sich verändert haben / und manches dauert länger an
1975 das Jahr in dem Papa als das vom Staat ernanntes Oberhaupt von La Familia endlich als veraltet gilt / daheim wird jetzt Gewalt geteilt, das heißt, es ist ok, wenn Mama drauf besteht, dass sie das Zeugnis ihrer Kinder selber unterzeichnen will, sie hat die Emma abonniert und findet Zwentendorf ist eine Schnapsidee, sie plagt sich außerdem mit Kopfweh rum, weil sie die Pille nicht verträgt / und doch basiert die Änderung der Welt in der ich leb, zum gleichen Teil auf 1968 und auf Leistungen der Pharmaindustrie Nebenwirkung inklusive

was für ein Jahr
wie in Signalfarbe
wo bist du damals gewesen
kannst du heute dazustehn
klar, dass ich da nachfrage
ham wir das nicht schon gesehen
kann man das ad Acta legen

was für ein Jahr
wie in Signalfarbe
wie in hast du sowas schon gesehen
wird es sowas wiedergegeben
klar, dass ich da nachfrage
gibt es heute Parallelen
war das wirklich so extrem